AH00.00-P-3000-01B Aufbau der Fahrzeugdatenkarte Typ 123, 124, 126, 129, 140, 163, 168, 170, 201, 202, 208, 210, 215, 220
ab 01.01.78

Vorderseite Fahrzeugdatenkarte

1 Fahrgestell-Nummer
2 Motor-Nummer
3 Verkaufsbezeichnung
4 Getriebe-Nummer
5 Gruppen und SA-Nummern (ab 1983, nicht auf Fahrzeugdatenkarte im Wartungsheft
6 Leuchten
7 SA-Code Nummer

8 Ausstattung
9 Lackierung
10 Schließungs-Nummer (nicht auf allen Fahrzeugdatenkarten)
 
    P00.00-0028-06

Rückseite Fahrzeugdatenkarte  
    P00.00-0029-06

Die Fahrzeugdatenkarte mit allen wesentlichen Daten ist notwendig, um für das jeweilige Fahrzeug die richtigen Ersatzteile ermitteln zu können.
Dies erfordert Daten, die nicht mehr am Fahrzeug (z. B. auf dem Typenschild) untergebracht werden können.
  Das Fahrzeugdatenkartenformat DIN A5 (ca. 21,014,5 cm) wurde im Januar 1978 einheitlich für alle Herstellerwerke eingeführt. Nur die Fahrzeugdatenkarte, die in das Serviceheft
eingeklebt wird, ist ca. 10,019,5 cm groß. Die Rückseite dieser Karte ist frei. Ab 01.09.2005 wird die Fahrzeugdatenkarte nicht mehr in das Serviceheft eingeklebt.

Feld-Inhalt Bemerkungen
Fahrgestell-Nummer Die Fahrgestell- bzw. Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer ist die Identifizierungs-Nummer jedes Fahrzeuges. Sie gibt darüberhinaus Auskunft über die Ausführung und das Herstellerwerk dieses Fahrzeuges. Die davorstehende Buchstabenkombination WDB ist der Weltherstellercode und bedeutet "Westdeutschland Daimler-Benz". Ersatzteiltechnisch ohne Bedeutung.
Motor-Nummer Die Motor-Nummer ist die Identifizierungs-Nummer jedes Motors. Sie gibt darüber hinaus Auskunft über die Ausführung dieses Motors.
Verkaufsbezeichnung Wird für mehrere Typenreihen verwendet. 240 D gilt z. B. für die Typen 115, 123. Dient zur Bestimmung eines Microfiches der Ersatzteil-Literatur nur in Verbindung mit dem Typ (=die ersten 3 Zahlen der FG.-Nr.).
Getriebe-Nummer Es wird die komplette Getriebe-Nummer auf der Datenkarte angegeben. Sie ist die Identifizierungs-Nummer jedes Getriebes.
Gruppen und SA-Nummern (ab 1983 nicht auf Fahrzeugdatenkarte im Wartungsheft) Die SA-Nummern sind nach aufsteigenden Gruppen geordnet. SA-Nummern werden mehrfach aufgeführt, wenn sie mehrere Gruppen betreffen.

z.B.: SA-Nummer 56 149/2 kann in Gruppe 67, 72, 73, 74 erscheinen.
Leuchten Die Fabrikatsangabe ist für die Ermittlung von Scheinwerfer-Teile unbedingt erforderlich, da Teile verschiedener Fabrikate nicht untereinander austauschbar sind.
SA Code-Nummer Die 3-stelligen Codes für Sonderausführungen sind in aufsteigender Folge in Zeilen geschrieben. Der früher geschriebene Schrägstrich entfällt. 410 entspricht also 41/0, 466 entspricht 46/6 usw. Die Bedeutung der SA-Code steht in der "Code-Übersicht für Sonderausführungen-Personenwagen".
Ausstattung Code für farb- und materialabhängige Innenausstattung.
Lackierung Farbcode für die Erstlackierung, einfarbig. Bei Mehrfarbenlackierung stehen in den Feldern 32-35 weitere Codes.
Schließungs-Nummer (nicht auf allen Fahrzeugdatenkarten) Die Schließungs-Nummern von Haupt- und Nebenschlüsseln sind identisch.
Unterscheidungsmerkmal H=Hauptschlüssel, N=Nebenschlüssel. Bei Bestellung von Ersatzschlüsseln oder Schlössern für bestimmte Fahrzeuge ist die Schließungs-Nummer anzugeben, damit eine einheitliche Schließung erhalten bleibt.